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Das Mutterland Korea

Meister Ko Eui Min

Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Sie ist, die am weitesten systematisierte und wissenschaftlich erfasste Kampfsportart. Sie lehrt mehr als nur die Fähigkeit zu Kämpfen.

Taekwondo bringt das Mentale und das Physische in Einklang. Heute ist Taekwondo eine weltweit beliebte olympische Disziplin. Taekwondo ist eine sehr dynamische Sportart mit äußerst aktiven Bewegungen und den meisten Kicktechnikvarianten aller Kampfsportarten. Das Prinzip dieser Sportart lässt sich am besten durch das Wort selbst erklären:

 

Mit „Weg“ ist die körperliche und geistige Entwicklung gemeint, die der Schüler auf dem Weg zum Taekwondo-Meister durchläuft. DO bezieht sich nicht nur auf das bloße erlernen der Techniken, sondern auch auf die geistige Haltung. Der Begriff umfasst unter anderem Disziplin, Selbstbeherrschung, Toleranz, Bescheidenheit und Fairness.

Frauen im Taekwondo

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, daß Frauen heute nicht mehr aus dem Taekwondo wegzudenken sind. Sowohl im Wettkampfbereich des Vollkontaktkampfes und der Formen, als auch in Führungspositionen oder als lizensierte Trainerinnen und Kampfrichterinnen, haben sie sich durchgesetzt. Der enorme Zuwachs an weiblichen Aktiven beginnt schon in den Altersklassen der Schüler und Jugendlichen und setzt sich von dort bis in die gehobenen Altersklassen fort.

 

Kraft und Konzentration

Neben der körperlichen Erfahrung der eigenen Physis spielen gerade beim Taekwondo die mentalen Aspekte eine wesentliche Rolle. Die wichtigsten Voraussetzungen beim Training sind Fairness und gegenseitiger Respekt. Wer Taekwondo betreibt, lernt schnell seine eigenen Stärken und vor allem seine Schwächen kennen. Der meditative Charakter des Taekwondo und die Auseinandersetzung "mit sich selbst" bewirken, neben der aktiven Teilnahme an diesem Sport, ein besseres Gefühl für den eigenen Körper und ein Wissen der inneren Befindlichkeit.

 

Der Selbsterfahrungswert und seine Übertragung in den Lebensalltag ist sehr hoch. Dabei ist es nebensächlich, ob Taekwondo zur Fitness, als Wettkampf oder zur Selbstverteidigung betrieben wird. Gerade für Kinder und Jugendliche ist das Miteinander im Verein, die erforderliche Rücksichtnahme auf den Trainingspartner und die notwendige Wettkampf-Fairness, eine Möglichkeit Frustration und Aggression spielerisch abzubauen. Neben dem Spaß und der Lust am Sport entwickelt sich so, ganz natürlich, ein gesunder Umgang mit den Konfliktseiten unseres Zusammenlebens, welcher zu einer Basis des weiteren Lebens werden kann.

 

Faszination des Taekwondo

Der Faszination dieser dynamischen Sportart kann sich kaum jemand entziehen, der einmal mit dem Training begonnen hat. Gleich welche Altersgruppe: von 4 - 85 Jahren - jeder ist in der Lage, Taekwondo zu betreiben.
Die fundierte Erfahrung der Trainer ermöglicht die Chance, die eigene Leistungsfähigkeit ohne Überforderung zu erproben - in einer, den ganzen Körper beanspruchenden Sportart.

Gerade zum Abbau von Streß ist Taekwondo eine geeignete Sportart. Die Anforderung an Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Flexibilität von Geist und Körper wird gleichermaßen gefördert.